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Josef's Reiseberichte
Lachs und Forellenfischen in Schweden

Reisebericht Schweden

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. So jedenfalls lautet die Aussage im Volkmund. Und meist trifft dies auch zu. Seit vielen Jahren zieht es mich immer wieder in den hohen Norden nach Südschweden zum Fliegenfischen an der Küste und an die Mörrum. Die Mörrum ist einer der bekanntesten Flüssen weltweit, wenn es sich ums Lachs- und Meerforellenfischen dreht. Der Fluss ist einer der produktivsten seiner Art. In ihm steigen jedes Jahr im Frühjahr kapitale Lachse (bis 20kg) und im Herbst sehr große Meerforellen bis 10kg) auf.

Ich glaube es gibt keinen vergleichbaren Fluss weltweit, in dem beide Salmonidenarten in diesen unglaublichen Gößen vorhanden sind. Daher ist es nicht verwunderlich, dass viele Fliegenfischer aus der ganzen Welt einmal ihr Glück an diesem fantastischen Fluss probieren.

 

Zugegeben es ist nicht ganz leicht einer dieser Giganten an die Fliege zu bekommen, aber das ist allen Lachs- und Meerforellenfischern ja bestens bekannt.Oftmals vergehen viele Stunden oder sogar Tage bis man einer dieser Fische am Haken spürt, geschweige ihn dann auch noch bändigt und sicher landen kann. Sollte es einem dann doch einmal gelingen, sitzt man da mit zitternden Händen und Beinen am Ufer und verspürt ein unglaubliches Glücksgefühl. Von da an ist man dem Mythos Mörrum endgültig verfallen.

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Auch die schwedische Küste bietet eine unglaubliche Fischerei auf Meerforellen. Ewig lange Strände mit den unterschiedlichsten Strukturen laden die Angler geradezu ein, um dem Silber der Ostsee nachzustellen. Hier hat man sehr gut Möglichkeiten und Chancen eine kapitale Meerforelle zu erbeuten. Oft ziehen die MEFO an den Riffen auf Beutesuche entlang und lassen sich durch die ein oder andere Fliege zu einem Biss verleiten. Dann beginnt ein spannender Kampf mit unglaublichen Sprüngen und Fluchten, die dem Fliegenfischer sicherlich alles abverlangen, bis der Fisch angelandet werden kann.

Auch das Nachtangeln ist sehr vielversprechend und hat seinen eigenen Reiz. Jetzt kommen die MEFO dicht unter Land und man benötigt keine weiten Würfe. Bekommt man dann einen Biss im Dunkeln fordert der Fisch alle Erfahrungen des Fliegenfischers heraus bis die Meerforelle im Kescher liegt.

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